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SMIDA Planetarischer Zentrifugalmischer: Kernanlage für das Mischen von Epoxidharz – Anpassung an hohe Viskosität, Füllstoffdispersion und blasenfreie Aushärtung

Feb.05.2026

Als Grundmaterial in der Hochleistungs-Fertigung bestimmt die Mischqualität von Epoxidharz (einschließlich Epoxid-Gießharz, Epoxid-Verbundwerkstoffen und Epoxidklebstoffen) unmittelbar die Haftfestigkeit, mechanischen Eigenschaften, Isolierfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit der ausgehärteten Produkte. Die Mischung von Epoxidharz ist häufig mit vier zentralen Prozessherausforderungen verbunden: schlechte Fließfähigkeit hochviskoser Systeme, Agglomeration von Füllstoffen, verbleibende Luftblasen sowie vorzeitige Aushärtung. Herkömmliche Mischgeräte stoßen bei der Balance zwischen Mischeffizienz und Leistungssicherung an ihre Grenzen. Der SMIDA Planetarische Zentrifugalmischer bietet auf Basis eines technologischen Systems mit hoher Leistung, hoher Präzision und geringer Schädigung eine lösungsorientierte Gesamtprozesslösung für die Epoxidharzmischung und trägt so zur Leistungssteigerung der Endprodukte bei.

I. Vier zentrale Prozessherausforderungen bei der Epoxidharzmischung

Dilemma bei der Mischung hochviskoser Systeme

Ungehärtetes Epoxidharz (insbesondere hochfeststoffhaltige, lösemittelfreie Typen) weist eine extrem hohe Viskosität (bis zu 100.000 mPa·s) auf. Herkömmliche Mischgeräte verfügen nicht über ausreichende Leistung, um den gesamten Materialstrom anzutreiben, wodurch leicht „Stagnationszonen“ an Tankwänden und -böden entstehen; dies führt zu einer unzureichenden Vermischung des Harzes mit Härtern und Füllstoffen.

Agglomeration von Füllstoffen und inhomogene Dispersion

Epoxidharz erfordert häufig die Zugabe funktioneller Füllstoffe wie Glasfaser, Kohlenstofffaser, Keramikpulver und Metallpulver. Diese Füllstoffe neigen dazu, sich zu sekundären Partikeln zu agglomerieren, und die unzureichende Scherkräfte herkömmlicher Rührverfahren können die Agglomerate nicht vollständig zerlegen. Dadurch entstehen „Schwachstellen“ im gehärteten Material, was zu einem Rückgang der mechanischen Festigkeit, der Wärmeleitfähigkeit und der Isolierleistung führt.

Restliche Luftblasen beeinträchtigen die Produktleistung

Luft wird leicht während des Mischens von Epoxidharz eingeschlossen, insbesondere beim Rühren mit Füllstoffen, wodurch Blasen entstehen. Aufgrund der hohen Viskosität können die Blasen nur schwer natürlich entweichen und bilden nach dem Aushärten Poren, was zu einer verringerten Haftfestigkeit, einer geschwächten Isolierleistung und sogar zum Versagen des Produkts führen kann (z. B. Durchschlag von elektronischem Vergussklebstoff, Rissbildung in Verbundwerkstoffen).

Scherwärmung, die eine vorzeitige Aushärtung verursacht

Eine große Wärmemenge, die durch herkömmliches Hochscher-Rühren erzeugt wird, erhöht die Materialtemperatur. Überschreitet diese die für das Epoxidharz festgelegte Aushärtungstemperaturschwelle, kommt es zu einer vorzeitigen Vernetzung und Aushärtung, wodurch die Formelstabilität beeinträchtigt und das Material unbrauchbar wird.

II. SMIDA maßgeschneiderte Mischlösung: Hocheffizientes Mischen und gleichzeitige Leistungsgarantie

hochdrehmoment-Antrieb + rührerfreies Design: Angepasst an hochviskoses Epoxidharz

SMIDA ist mit einem Hochdrehmoment-Antriebssystem mit niedriger Drehzahl und hoher Leistung ausgestattet, das einen sanften Start ermöglicht und kontinuierlich hochviskoses Epoxidharz mit einer Viskosität von über 100.000 mPa·s rühren kann, wodurch eine unzureichende Mischung aufgrund geringer Leistung vermieden wird. Das paddelfreie Design realisiert die Mischung durch die Eigenbewegung des Materials, wodurch nicht nur die durch mechanische Reibung erzeugte Wärme reduziert, sondern auch eine Kreuzkontamination durch Materialrückstände in den Spalten der Rührpaddel vermieden wird. Nach dem Mischen weist das Epoxidharz eine gleichmäßige Fließfähigkeit ohne lokale Formulierungsabweichungen auf.

2. Dreidimensionales Verbundkraftfeld: Gründliche Lösung der Füllstoffagglomeration

Durch das dreidimensionale zusammengesetzte Kraftfeld, das sich aus der Fliehkraft der Umdrehung (100–2500 min⁻¹) + der Scherkräfte der Rotation (einstellbar im Verhältnis 0–2 zur Umdrehung) + dem axialen Umwalzen entlang einer um 45° geneigten Achse zusammensetzt, wird auf agglomerierte Füllstoffe eine mehrfach verstärkte Wirkung aus Extrusion–Zerreißung–Dispersion ausgeübt: Die Fliehkraft der Umdrehung drückt die Füllstoffagglomerate gegen die Behälterwand, die Scherkräfte der Rotation zerteilen sie in Primärpartikel, und die geneigte Achse bewirkt ein axiales Umwalzen des Materials, wodurch eine gleichmäßige Dispersion der Füllstoffe in der Epoxidharzmatrix gewährleistet wird. Nach dem Mischen beträgt die Gleichmäßigkeit der Füllstoffdispersion über 99,3 %, die Größe der Agglomeratpartikel liegt bei ≤ 5 μm, die mechanische Festigkeit des gehärteten Materials erhöht sich um 20–30 %, und funktionelle Eigenschaften wie Wärmeleitfähigkeit und Isolationsvermögen bleiben stabil.

3. Hochvakuum-Entschäumungssystem: Blasenfreies Mischen

SMIDA verwendet einen Doppelmechanismus aus zentrifugaler Blasenextrusion und Vakuum-Blasenentfernung: Die Fliehkraft der Rotation presst Blasen innerhalb des Epoxidharzes an die Oberfläche, und die Hochvakuum-Umgebung von über −0,095 MPa entfernt die Blasen schnell, wodurch eine Entschäumungsrate von 99,9 % erreicht wird und Porendefekte nach dem Aushärten vollständig eliminiert werden. Für Anwendungen mit extrem hoher Blasensensitivität – wie z. B. Epoxid-Hinterfüllklebstoffe und optische Epoxidmaterialien – kann der Modus „verzögerter Vakuumstart“ aktiviert werden, bei dem zunächst gemischt und anschließend entlüftet wird, um die Entschäumungswirkung weiter zu verbessern.

4. Präzises Temperaturregelungssystem: Ausschaltung des Risikos einer vorzeitigen Aushärtung

Ausgestattet mit einem doppeltwandigen Temperaturregelungssystem mit kombinierter Kühl- und Heizfunktion sowie einem Temperaturregelbereich von −15 °C bis 25 °C ermöglicht es eine Echtzeitüberwachung und -anpassung der Materialtemperatur; die Temperaturerhöhung während des Mischvorgangs wird auf maximal 5 °C begrenzt, um ein Überschreiten der Aushärtungstemperaturschwelle des Epoxidharzes zu vermeiden.

5. Kompatibilität mit der Nachbearbeitung: Optimierung des Materialzustands vor der Aushärtung

Das gemischte Epoxidharz weist homogene Bestandteile, vollständig benetzte Füllstoffe und eine gleichmäßige Fließfähigkeit auf und bietet damit ideale Materialbedingungen für nachfolgende Prozesse wie Verguss, Formgebung und Verklebung. Die ausgehärteten Produkte weisen eine hohe Maßgenauigkeit und eine gute Leistungskonsistenz auf; die Ausbeute in der Produktion steigt um mehr als 30 %.

Zusammenfassung

Durch die gezielte Lösung der vier Kernherausforderungen beim Mischen von Epoxidharzen – Anpassung an hohe Viskosität, Füllstoffverteilung, blasenfreies Mischen und Vermeidung einer vorzeitigen Aushärtung – ist der SMIDA Planeten-Zentrifugalmischer zu einer zentralen Produktionsausrüstung in den Bereichen Epoxid-Harz-Verkapselungsklebstoffe, Verbundwerkstoffe, Klebstoffe und mehr geworden. Seine effiziente, präzise und stabile Mischwirkung bietet eine entscheidende Prozessgarantie für die Hochleistungsfähigkeit und hohe Zuverlässigkeit der Endprodukte auf Epoxidharzbasis und wird breit in verschiedenen Branchen wie der Elektronikfertigung, Luft- und Raumfahrt, der neuen Energieerzeugung sowie dem Bauwesen eingesetzt.